Die Projektpartner

Lernen Sie die engagierten Partner kennen, die das EU-ALMPO-Projekt voranbringen. Unsere Partnerschaft besteht aus einer Mischung öffentlicher und privater Organisationen sowie relevanter Akteurinnen – darunter Forschende, Praktikerinnen und Partner mit direktem Zugang zu politischem Entscheidungsträger*innen. Neben den Projektpartnern zählen vier assoziierte Partner sowie ein Beirat, bestehend aus Expert*innen einer beratenden Fachgruppe, zum Netzwerk. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Aktive Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen (ALMPs) in ganz Europa zu verbessern.

Universität von Peloponnese | Griechenland

Die Universität Peloponnes (UoP), gegründet im Jahr 2000, betreut rund 25.000 Studierende in neun Fakultäten an den Standorten Tripoli, Korinth, Nafplion, Sparta, Kalamata und Patras. Der Fachbereich für Elektro- und Computertechnik (ECE), der zur Fakultät für Ingenieurwissenschaften gehört und in Patras angesiedelt ist, bietet Bachelor-, Master- und Promotionsprogramme mit Spezialisierungen in den Bereichen Energie- und Elektrosysteme, Signalverarbeitung, Kommunikation, Netzwerke, Elektronik, Rechnertechnik, Automatisierungssysteme und Informatik an.

Der ECE-Fachbereich verfügt über moderne Forschungseinrichtungen und hochentwickelte Labore, die sowohl akademische Exzellenz als auch technologische Innovation fördern. Die Forschung erfolgt in sieben spezialisierten Laboren und deckt unter anderem folgende Fachgebiete ab: (a) Energiesysteme, (b) Signale, Telekommunikation und Netzwerke, (c) Elektronik, Rechner und Systeme, (d) Informatik sowie (e) Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) und Künstliche Intelligenz (KI).

Das Data and Media Lab (DM-Lab) der Universität Peloponnes (UoP) übernimmt eine zentrale Rolle im EU-ALMPO-Projekt, das im Rahmen von Horizon Europe (HORIZON-CL2-2024-TRANSFORMATIONS-01) gefördert wird. Als führende Einrichtung im Bereich KI-gestützter Analytik, Big-Data-Verarbeitung und digitaler Ökosysteme entwickelt das DM-Lab intelligente, datengestützte Rahmenwerke für das EU-Observatorium für aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Durch den Einsatz fortschrittlicher Datenverarbeitung, semantischer Technologien, politischer Modellierung und großer Sprachmodelle (LLMs) unterstützt das DM-Lab die Entwicklung arbeitsmarktpolitischer Strategien, fördert evidenzbasierte Entscheidungsprozesse und trägt zur Umsetzung inklusiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf europäischer Ebene bei.

Der Fachbereich für Elektro- und Computertechnik (ECE) beteiligt sich aktiv an europäischen und internationalen Forschungsinitiativen im Rahmen von Horizon Europe, Erasmus+ sowie nationalen Förderprogrammen und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zu wissenschaftlichem Fortschritt und praktischer Wirkung. Durch interdisziplinäre Kooperationen und innovationsorientierte Projekte engagieren sich Lehrende, Forschende und Studierende in führenden Forschungskonsortien. Dabei erwerben sie wertvolle Kenntnisse über neue Technologien und Methoden – eine wichtige Vorbereitung auf die sich wandelnde internationale Ingenieurwelt.

Istituto per la Ricerca Sociale | Italien

Das Institut per la Ricerca Sociale (IRS) ist ein privates und unabhängiges Forschungsinstitut, das 1973 gegründet wurde. Es bietet Dienstleistungen sowohl für öffentliche als auch für private Auftraggeber an.Seit seiner Gründung ist das IRS in umfangreichen Forschungsaktivitäten tätig und hat sich zu einem führenden Forschungsinstitut auf italienischer und europäischer Ebene entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf politischen Themen wie Arbeitsmarktpolitik, Kompetenzvermittlung und Strategien des lebenslangen Lernens. Das IRS verfolgt einen interdisziplinären Forschungsansatz und nutzt die integrierte Expertise seiner qualifizierten Forschungsteams. Dabei kommen sowohl quantitative als auch qualitative Methoden zum Einsatz, um umfassende Analysen der relevanten Fragestellungen zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet das Institut Evaluations- und Monitoring-Dienstleistungen, Schulungsprogramme sowie vielfältige technische Unterstützung für öffentliche Verwaltungen sowie private und öffentliche Institutionen in ganz Italien und Europa an. Zur Steigerung seiner Wirkung arbeitet das IRS eng mit anderen führenden europäischen Forschungszentren, renommierten Universitäten und qualifizierten Expert*innen zusammen.

Technische Universität von Danzig | Polen

Die Technische Universität Danzig (Gdańsk University of Technology) gehört zu den elf polnischen Hochschulen, die im renommierten Academic Ranking of World Universities (ARWU) – auch bekannt als Shanghai-Ranking – gelistet sind. Jährlich bewertet das ARWU über 2.000 Universitäten weltweit und veröffentlicht eine Rangliste der besten rund 1.000 Institutionen. Im Jahr 2022 wurde die Technische Universität Danzig in der Ranggruppe 801–900 eingestuft.

Die Technische Universität Danzig wird als eine Einrichtung anerkannt, die mit zu den besten Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten für Forschende in Europa zählt.

Im Jahr 2022 trat die Technische Universität Danzig dem ENHANCE-Konsortium europäischer Technischer Hochschulen bei, das führende technische Universitäten Europas vereint.

Die Technische Universität Danzig ist die zweitbeste Forschungsuniversität Polens im Wettbewerb „Initiative Exzellenz – Forschungsuniversität“ des Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulbildung.

An der Technischen Universität Danzig gibt es insgesamt acht Fakultäten. Eine davon ist die Fakultät für Management und Wirtschaft.

An der Fakultät für Management und Wirtschaft bilden wir Ingenieurinnen, Ökonominnen, Manager*innen und Führungskräfte in von Arbeitgebern stark nachgefragten Fachbereichen aus. Wir bieten die Möglichkeit zu beruflichem Erfolg in Branchen wie Management, Finanzen und der schnell wachsenden IT-Industrie.

Unsere Fakultät verfügt über internationale Akkreditierungen, darunter: AMBA, CEEMAN, PKA, EMOS und IPMA-Student.

DomSpain | Spain

DomSpain ist ein Berufsbildungs- und Erwachsenenbildungszentrum, das national und international tätig ist.

Im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET) bietet das Zentrum zertifizierte Kurse und beruflich anerkannte Programme in den Sektoren Tourismus und Verwaltung an. Darüber hinaus werden Spezialisierungskurse in denselben Fachbereichen angeboten, um berufsspezifische Kompetenzen zu erweitern und digitale Fähigkeiten zu erwerben.

DomSpain führt zudem ein duales Berufsbildungssystem (Ausbildungsverträge) durch, bei dem etwa 33 % der Ausbildung auf arbeitsplatzbasiertes Lernen entfallen. Im Bereich der Erwachsenenbildung bietet das Zentrum Weiterbildungs- und Umschulungsprogramme an, die sich insbesondere an Erwachsene aus vulnerablen Gruppen richten, darunter Langzeitarbeitslose, Frauen und Personen aus ländlichen Gebieten.

Die Organisation ist vom Beschäftigungsförderungsdienst Kataloniens als Beratungs-, Vermittlungs- und Schulungszentrum akkreditiert und koordiniert lokale, nationale sowie internationale Mobilitäten und Praktika von Auszubildenden im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET).

Sie ist Mitglied von EfVET, dem Europäischen Forum der VET-Anbieter. DomSpain koordiniert Praktika, Ausbildungsverträge und Mobilitäten sowohl von VET-Mitarbeitenden als auch von Studierenden in den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Biologie, audiovisuelle Medien, Mechanik, Barrierefreiheit, Marketing, Verwaltung und Finanzen sowie in der non-formalen und informellen Bildung, unter anderem. Darüber hinaus bietet DomSpain vorbereitende Schulungen, Beratungs- und Unterstützungsleistungen für VET-Lernende, entsendende Einrichtungen und aufnehmende Unternehmen an.

Tavistock Institut gGmbH (TIG) | Germany

Das Tavistock Institut gGmbH (TIG) ist eine gemeinnützige Organisation, gegründet und im Besitz des Tavistock Institute of Human Relations (TIHR) in Großbritannien, das 1947 gegründet wurde.

Mit Sitz in Berlin, Deutschland, dient TIG als europäische Niederlassung des TIHR. Unser Ziel ist es, die umfangreiche europäische Arbeit des Instituts reibungslos, verlässlich und effektiv fortzuführen.

Unsere multidisziplinären Dienstleistungen umfassen Forschung, Evaluation, Organisationsberatung sowie professionelle Weiterentwicklung – alles mit dem Ziel, nachhaltigen Wandel und kontinuierliches Lernen zu fördern.

TIG und seine Muttergesellschaft TIHR verfügen über umfassendes Wissen und Expertise in vergleichender Forschung und Evaluation innerhalb der EU. Wir sind spezialisiert auf die Gestaltung und Umsetzung von Beschäftigungs- und Qualifizierungspolitiken, die sich mit der Funktionsweise von Arbeitsmärkten, Bildungs- und Ausbildungssystemen, Ausbildungsverträgen und arbeitsplatzbasiertem Lernen (WBL), lebenslangem Lernen, Personalmanagement sowie dem Wohlbefinden der Beschäftigten befassen

Sowohl TIG als auch TIHR verfügen über umfassende EU-bezogene Expertise in den Bereichen Jugendarbeitslosigkeit sowie der sozialen und arbeitsmarktlichen Integration von NEETs (junge Menschen, die weder in Ausbildung noch Beschäftigung sind) sowie in sozialer und digitaler Inklusion.

Aufbauend auf der wegweisenden soziotechnischen Systemtheorie, die in den 1950er Jahren erstmals am TIHR entwickelt wurde, haben sie umfangreiche Forschungen zur Interaktion von Mensch und Technologie am Arbeitsplatz sowie zur Nutzung dieser Technologie für Lernzwecke bei der Arbeit, in der Freizeit und darüber hinaus durchgeführt.

TIG führte zudem vor Kurzem Forschungs- und Evaluationsarbeiten zu den Beschäftigungsfolgen der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft im Vereinigten Königreich, in der übrigen EU und international durch.

HELLENISCHE VEREINIGUNG FÜR ERWACHSENENBILDUNG (HAEA) | Griechenland

Die HAEA wurde 2004 gegründet und ist ein wissenschaftliches, gemeinnütziges Netzwerk mit 2.000 assoziierten Mitgliedern – darunter Organisationen der Erwachsenenbildung, Erwachsenenbildnerinnen, Trainerinnen und Forschende. Im Laufe der Jahre hat sich die HAEA zu einer anerkannten und sehr aktiven Praxisgemeinschaft im Bereich der Erwachsenenbildung und Forschung sowohl im griechischen als auch im internationalen Kontext entwickelt. Unsere Vision ist es, das soziale, organisatorische und menschliche Potenzial durch Erwachsenenbildung zu fördern. Die spezifischen Ziele der Vereinigung sind: a) die Förderung von Ideen und Grundsätzen der Erwachsenenbildung, b) die Entwicklung eines allgemeinen Bewusstseins und der Praxis in Griechenland und im Ausland in Bezug auf Erwachsenenbildung und transformative Lernprozesse, c) die Stärkung der Zusammenarbeit mit relevanten internationalen Verbänden, wissenschaftlichen Gesellschaften, Instituten, Forschungszentren, Universitäten, Unternehmen sowie privaten und öffentlichen Einrichtungen, d) die Unterstützung von Initiativen zur Umsetzung innovativer Konzepte in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung.

Unsere Programme bilden eine Brücke zwischen den theoretischen Ansätzen, die innerhalb der HAEA entwickelt und erarbeitet werden, und den praktischen Ergebnissen der zahlreichen Lernprogramme, die in verschiedenen organisatorischen Kontexten durchgeführt werden. Die HAEA verfolgt ihre Ziele durch die Organisation von Train-the-Trainer-Programmen (ToT), Seminaren, Konferenzen, E-Learning-Kursen, Beratungen und Forschungsprojekten sowie durch die Entwicklung von gedrucktem und digitalem Lehrmaterial. Zudem ist sie eine produktive Verlagseinrichtung und veröffentlicht eine Reihe von Fachartikeln und Büchern zur Erwachsenenbildung sowie die internationale, Open-Access-Wissenschaftszeitschrift ADULT EDUCATION Critical Issues.

Der Präsident der HAEA, Alexis Kokkos, ist zudem Präsident der Internationalen Transformative Learning Association (ITLA).

p-consulting.gr | Griechenland

p-consulting.gr ist ein IT-Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Schulungen, gegründet im Jahr 2012 und mit Sitz in Patras (Griechenland). Die Hauptziele des Unternehmens sind die Bereitstellung von:

  • hochwertigen IT- und Beratungsdienstleistungen in betriebswirtschaftlicher Ausrichtung für Unternehmen und Betriebe aller Wirtschaftssektoren,
  • Schulungsdienstleistungen, die auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen zugeschnitten sind,
  • IT-Dienstleistungen mit Schwerpunkt auf Webentwicklung und der Erstellung von Online-Bildungsplattformen,
  • Management und Entwicklung von Projektleistungen, die überwiegend darauf ausgerichtet sind, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern – insbesondere von Personen aus sozial benachteiligten Gruppen.

 

Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein gut etabliertes Netzwerk, da es bislang über 40 europäische Projekte umgesetzt hat – in Zusammenarbeit mit mehr als 180 Partnern aus 24 EU-Ländern. Zudem wurden Hunderte nationaler Projekte realisiert, und das Unternehmen betreut über 250 Kund*innen im Bereich IT und Unternehmensunterstützung. Bemerkenswert ist auch, dass p-consulting.gr an zahlreichen Projekten beteiligt ist, die über den europäischen Raum hinausgehen. Seit 2012 ist das Unternehmen zudem aktives Mitglied im europäischen Netzwerk EfVET (European Forum of Technical and Vocational Education and Training).

p-consulting.gr kombiniert Schulungs- und IT-Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt auf digitalem, interaktivem Lernen. Dabei entwickelt und erstellt das Unternehmen Online-Schulungskurse, Lernspiele, Gamification-Tools sowie Web- und Mobile-Anwendungen unter Einsatz neuer und innovativer Technologien – unter vollständiger Beachtung der WCAG 2.0-Richtlinien (Barrierefreiheitsprotokolle).

Das Unternehmen wurde mit vier europäischen Auszeichnungen für bewährte Verfahren ausgezeichnet – drei davon in Griechenland und eine in Litauen. Sein Hauptziel ist die digitale Transformation von Unternehmen und Organisationen durch die innovative Nutzung vorhandener Werkzeuge, wobei ein schneller, nachhaltiger und wirkungsvoller Transformationsprozess gewährleistet wird.

ACRONYM Ltd (ACRONYM) | Griechenland

ACRONYM Ltd. – Acronym (GR) ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen, das 1991 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung von Wirtschafts- und Rechtsberater*innen mit umfassender Erfahrung in der Planung, Verwaltung, Bewertung und Überwachung von EU-finanzierten Programmen und Projekten internationaler Geberorganisationen gegründet wurde. Das Unternehmen ist zudem in der Entwicklung und Umsetzung wirtschaftlicher und technischer Studien tätig. ACRONYM bietet seine Dienstleistungen sowohl öffentlichen Einrichtungen – wie der Europäischen Kommission, Ministerien, Kommunen und anderen juristischen Personen des öffentlichen Rechts – als auch privaten Akteuren, wie Unternehmen und Betrieben im In- und Ausland, an. Hauptkompetenzen: Technische Beratung – Projektmanagement, Studien zu regionaler Entwicklung und anderen Strukturpolitiken, Geschäftsplanung sowie Evaluationsstudien.

Kooperationspartner

Fagligt Fælles Forbund, 3F | Dänemark

Der erste assoziierte Partner ist 3F, die Vereinigte Föderation der dänischen Arbeiter (3F, Fagligt Fælles Forbund) – die größte dänische Gewerkschaft. Die Gewerkschaft entstand im Jahr 2004 durch den Zusammenschluss der Dänischen Gewerkschaft der Frauenarbeiterinnen und der Dänischen Allgemeinen Gewerkschaft der Arbeiter. Im Jahr 2006 fusionierte die Gewerkschaft des Gastronomiegewerbes mit 3F, und Anfang 2011 schloss sich die Gewerkschaft der dänischen Holz- und Bauarbeiter an.

3F war Mitglied des dänischen Gewerkschaftsbundes (Danish Confederation of Trade Unions) und ist seit 2019 Mitglied dessen Nachfolgeorganisation, dem dänischen Gewerkschaftskongress (Danish Trade Union Confederation, FH). 3F ist die größte und einflussreichste Gewerkschaft sowie Arbeitslosenkasse in Dänemark. Sie setzt sich für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder ein. 3F hat an mehr Arbeitsplätzen Tarifverträge als jede andere dänische Gewerkschaft. Unter anderem führt 3F Weiterbildungsprogramme zur Qualifizierung und Umschulung ihrer Mitglieder durch.

Die Hauptpartner von 3F sind sogenannte „Schwesterorganisationen“. Dabei handelt es sich um sektorspezifische Gewerkschaften oder Verbände, die Mitglieder aus denselben Branchen vertreten, die 3F in Dänemark organisiert, nämlich Industrie, Bauwesen, Landwirtschaft, Transport und Dienstleistungssektor. Die regionalen Programme arbeiten in Partnerschaft mit nationalen und lokalen Gewerkschaftsorganisationen zusammen und unterstützen diese. Die meisten Gewerkschaftspartner sind direkt am Arbeitsplatz präsent, beispielsweise in Fabriken. Andere koordinieren und fördern den Erfahrungsaustausch zwischen nationalen sektorspezifischen Gewerkschaftsverbänden auf regionaler Ebene. Diese Netzwerke sind Teil der regionalen Strukturen der Global Union Federations. Darüber hinaus ist 3F international tätig. Die internationale Abteilung „3F International“ hat ihren Sitz im Hauptbüro der 3F-Föderation in Kopenhagen, Dänemark. Von dort aus erfolgen die allgemeine Leitung, Programmentwicklung, Überwachung, Qualitätskontrolle, Strategieentwicklung und Dokumentation der Ergebnisse.

Die drei regionalen Programme werden von den regionalen Koordinator:innen von 3F geleitet. Gemeinsam mit ihren Teams sind sie an folgenden Standorten angesiedelt: Johannesburg (Südafrika), Managua (Nicaragua) und Dhaka (Bangladesch).

Institut Nazionale per l’Analisi delle Politiche Pubbliche - INAPP | Italien

INAPP (Nationales Institut für die Analyse öffentlicher Politik) ist eine öffentliche Forschungseinrichtung unter der Aufsicht des italienischen Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik. Es ist verantwortlich für die Analyse, Überwachung und Bewertung aller öffentlichen Politiken, die den Arbeitsmarkt beeinflussen. Die Mission von INAPP ist zweifach: öffentliche Vermögenswerte wie zugängliche Datenbanken aufzubauen und forschungsorientierte Analysen zu relevanten politischen Phänomenen durchzuführen. Mit über 200 Forschenden und uneingeschränktem Zugang zu den wichtigsten nationalen Verwaltungsdatenbanken für statistische Auswertungen zählt INAPP zu den führenden und angesehensten Politikberatungsinstitutionen Italiens. Es ist Mitglied des nationalen statistischen Systems und arbeitet eng mit europäischen und internationalen Institutionen zusammen. INAPP fungiert als nationale Agentur Italiens für das EU-Programm Erasmus+ im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus beherbergt es den nationalen Koordinator für die Europäische Agenda für Erwachsenenbildung, dient als nationaler Referenzpunkt für EQAVET, nimmt an der ET 2020-Arbeitsgruppe für Erwachsenenbildung teil und ist Partner im ReferNet-Netzwerk für Italien.

1st Second Change School of Korydallos | Griechenland

Die „Second Chance Schools“ (S.D.E.) sind allgemeinbildende Schulen für Erwachsene, die dem griechischen Bildungsministerium unterstehen. Sie bieten Erwachsenen ab 18 Jahren, die die neun Jahre der Pflichtschulbildung nicht abgeschlossen haben, die Möglichkeit, ihr Studium fortzusetzen und einen Abschluss zu erwerben, der dem Abitur gleichgestellt ist (Gesetz 4673/2020).

Die Ausbildungsdauer beträgt 18 Monate (zwei Schuljahre) mit 25 Unterrichtsstunden pro Woche. Der Unterricht findet montags bis freitags nachmittags statt. Derzeit gibt es landesweit 66 S.D.E.s sowie 21 Zweigstellen, außerdem sind 12 S.D.E.s in Reservatsschulen tätig. Die S.D.E. Korydallos und die S.D.E. Korydallos Piräus nehmen an der Erprobungsphase des Projekts teil.

SDE PEIRAIA | Griechenland

Die „Second Chance Schools“ (S.D.E.) sind Bildungseinrichtungen für Erwachsene, die dem griechischen Bildungsministerium unterstehen. Sie bieten Erwachsenen ab 18 Jahren, die die neunjährige Pflichtschulbildung nicht abgeschlossen haben, die Möglichkeit, ihr Studium fortzusetzen und einen Abschluss zu erwerben, der dem Abitur (Gesetz 4673/2020) entspricht. Der Kurs dauert 18 Monate (zwei Schuljahre) und umfasst 25 Unterrichtsstunden pro Woche.

Der Unterricht findet nachmittags von Montag bis Freitag statt. Derzeit gibt es landesweit 66 S.D.E.s sowie 21 weitere Zweigstellen. Zusätzlich gibt es 12 S.D.E.s, die in Reservatseinrichtungen betrieben werden. Die S.D.E. von Korydallos und die S.D.E. von Korydallos Piraeus werden an der Erprobungsphase des Projekts teilnehmen.

Der Beirat der Externen Experten (EEAB)

Der Externe Beirat besteht aus externen, unabhängigen Expertinnen und Experten, die vom Konsortium sorgfältig ausgewählt wurden. Sie begleiten das Projekt über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg, überwachen die Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Projektpartner und stehen ihnen beratend zur Seite.

Der Externe Beirat stellt dem Konsortium hochwertige Beratungsleistungen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse und Resultate des Projekts den Bedürfnissen der offenen Gemeinschaft bestmöglich entsprechen.

Die Mitglieder des Externen Beirats nehmen auf Einladung an bestimmten Konsortialtreffen teil, verfügen jedoch über kein Stimmrecht. Ihre Aufgabe besteht darin, die Projektpartner in Bezug auf wichtige Fragestellungen und zu treffende Entscheidungen beratend zu unterstützen.

Saloua El Boustani

Koordinatorin der Charta der Vielfalt Belgien

Dr. Stavroula Dimitriades

Leitender Forschungsmanager, Beschäftigungsforschungseinheit – EUROFOUND

Dr. Philipp Grollmann

Professor, Universität Dortmund

Maddalena Honorati

Senior Economist der Weltbank

Sandor Karacsony

Senior-Experte für Arbeitsmarktfragen bei der Weltbank

Anne Lauringson

Leitende Arbeitsökonomin bei der OECD

Seamus McGuinness

Forschungsprofessor und Forschungskoordinator für Arbeitsmarktforschung am Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung.

Alex Nunn

Forscher im Bereich Ungleichheiten und Arbeitsmarktpolitik an der Universität Manchester, Großbritannien

Kenia Parsons

Senior Social Protection Specialist bei der Weltbank

Dr. Zlatan Šabić

Spezialist für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors

Saloua El Boustani

Coordinator of the Diversity Charter Belgium

Saloua El Boustani is the Coordinator of the Diversity Charter Belgium, where she leads national initiatives to strengthen diversity, equity, and inclusion (DEI) in workplaces. She builds strategic partnerships with employers, public institutions, and civil society to promote sustainable, evidence-based DEI practices in Belgium and Europe. As an experienced consultant and trainer, Saloua provides expertise on inclusion, bias reduction, and equitable organizational processes. She is actively engaged in civil society and regularly speaks on topics such as workplace intersectionality and inclusive policy design. Her work focuses on driving systemic change and fostering environments where everyone can thrive and feel a genuine sense of belonging.

Stavroula Demetriades

Senior research manager, Employment research unit-EUROFOUND

Stavroula Demetriades is a senior research manager in the Employment unit at Eurofound. She has responsibility for research in the areas of the green and just transition, social dialogue, management practices, innovation and hybrid work. She holds a PhD in Sociology from the University of Aalborg, Denmark. She also has an MSc in Economic Policies from Trinity College Dublin and an MSc in Regional Development from Athens University. Prior to joining Eurofound in 1999, she worked in research institutes, in different posts in the public and private sectors, and conducted organisational and socioeconomic studies. Her main research interests include the green and just transition, human resource management, work systems, innovation, employment and social dialogue. She is also adjunct professor in the Business School at University College Dublin.

Dr. Philipp Christian Grollmann

Professor, University of Dortmund

Studies and doctorate:                

  • 2004: Doctorate in Philosophy, University of Bremen
  • 1992-1996: Educational science and economics at the Johannes-Gutenberg-University in Mainz and at the University of Regensburg, graduating with a degree in education (Dipl.- Päd)


Educational Sciences and Psychology, Department, Dortmund Un.

  • 2008-2023: Scientific Director, Deputy Head of Department 3.1 Vocational Education and Training in International Comparison, Research and Monitoring, Federal Institute for Vocational Education and Training, Bonn
  • Winter semester 2017/2018 to summer semester 2018: Professor of Vocational and Business Education, Deputy Chair, Otto von Guericke University Magdeburg
  • Winter semester 2011/2012: Professorship of Industrial Education, deputy chair, Otto von Guericke University Magdeburg
  • 1998-2008: Research Associate / Deputy and Acting Head of Department (since 2004), International Vocational Education and Training Research, Institute for Technology and Education, University of Bremen
  • 2000: Visiting Research Fellow, Centre for Education and Training for Employment, Ohio State University
  • 1998: Visiting Research Fellow, Ontario Institute for Studies in Education (OISE), University of Toronto


Focus in research:          

  • Personnel in vocational education and training
  • In-company training and recruitment
  • International comparison in vocational education and training

Maddalena Honorati

Senior Economist at the Social Protection and Labor Global Practice of the World Bank

Maddalena Honorati is a Senior Economist at the Social Protection and Labor Global Practice of the World Bank. Her interest has focused on the design and evaluation of social safety net, active labor market and entrepreneurship support programs in developing countries. More recently, her work also focused on strategies to mitigate the social and labor impacts of the green transition and on the impact of AI on jobs. She authored global, regional, country reports and research papers to inform policies to foster skills, job creation and poverty reduction as well as supported the operational implementation of social protection and labor reforms in Albania, Armenia, Azerbaijan, Georgia, Ghana, Kenya, Ecuador, Philippines, Poland, Romania, Tajikistan, Ukraine and Uzbekistan. Maddalena holds a PhD in Economics from Bocconi University and a M.Sc. from Pompeu Fabra University.

Sandor Karacsony

Senior Labor Economist of the World Bank

Sandor Karacsony is a senior economist at the World Bank, with a track record in research, policy advisory and operational work in Europe, Central Asia, the Middle East, Southeast Asia and the Pacific. Previously he worked with Open Society Foundations, with the World Bank Executive Board as an advisor, and held various government and private sector positions in Hungary. His area of expertise covers employment, jobs, social assistance, education and skills, as well as monitoring and evaluation. Sandor has a special interest in development policy applications of data science and behavioral economics.

Anne Lauringson

Senior Labour Economist at the OECD

Anne Lauringson is a Senior Labour Economist at the OECD, leading the work on the topics of ALMPs (Active Labour Market Policies) and PES (Public Employment Services). She has conducted cross-OECD studies on topics like PES reforms, supporting vulnerable groups, institutional set-up of ALMP systems, digitalisation and AI adoption in PES, ALMP impact evaluation, and PES support for the green transition. She has worked on this field for over 20 years, contributing to the work of international organisations, governmental sector and academia.

Seamus McGuinness

Research Professor & Research Area Co-ordinator for labour market research at the Economic and Social Research Institute.

Seamus McGuinness is a Research Professor and the Research Area Co-ordinator for labour market research at the Economic and Social Research Institute. Most of his published research has been in the areas of labour economics and the economics of education, with a particular focus on skill mismatches. He has also published research in the areas of industrial relations, regional economics, small business economics, social deprivation and the economics of constitutional change in Ireland.  He has led research teams in a number of major international projects and acted as a consultant for a range of international organisations including the European Commission, the OECD, the Asian Development Bank and the ILO.  He routinely acts as a referee for major international journals, has been an expert advisor on international surveys (such as PIAAC and the European Skills and Jobs Survey) and is regularly invited as a key note speaker to a range of international conferences and policy forums.

Alex Nunn

Researcher in Inequalities and Labour Market Policy at the University of Manchester, UK

Alex Nunn is a researcher focussing on inequalities and labour market policy, based at the University of Manchester, UK and the Centre for the Study of Race, Gender and Class at the University of Johannesburg. 

Alex’s research focusses on the politics and political economy of inequality. His research has explored the political economy causes of changes in socio-economic inequality, including how household behaviours are driven by extant inequalities and result in compound inequality, the processes of institutional and household ‘coping’ with inequality and the overlaps between gender, identity (including race) and socio- economic inequality.

Alex also focusses on labor market policy and he has worked with international organisations and governments in Europe and Latin America and the Caribbean to help develop more inclusive labor market policies and institutions. He recently led a worldwide survey of Public Employment Services with the Inter-American Development Bank, OECD and World Association of Public Employment Services (WAPES). He is also leading research with WAPES and colleagues at the University of Derby on the future skills needs of frontline professionals who support jobseekers to find work.

Kenia Parsons

Senior Social Protection Specialist at The World Bank

International development professional specialized in social protection and jobs currently working in PNG and Pacific Island Countries, the delivery of policy and program outcomes, through applied research, data analyses, projects, and evaluations. Skilled in complex analyses, team and people management, and multi-stakeholder projects.

  • Global experience across different cultures (Africa, Latin America, United States, Australia and the Pacific) and industries (multilateral development banks, accountability mechanisms, integrity agency, consultancy, academia, and public sector).
  • Work experience in international multi-sectoral teams, including in working groups to advise high-level organizational responses to policies or emergency situations.
  • Lateral and analytical thinker able to see the bigger picture but also understand the details
  • Certified and experienced with The World Bank and The African Development Bank in project management, portfolio monitoring and performance, compliance, quality assurance, risk analysis, project evaluation, logistic framework, and safeguard policies.

Dr. Zlatan Šabić

Public Sector Digitalization Specialist

Dr. Zlatan Šabić is a distinguished digital health and public sector digitalization specialist with over 25 years of international experience. Currently serving as a freelancing consultant in public information systems, he previously held the position of Senior Public Information Systems Specialist at the World Bank’s GHNDR practice from 2013 to 2025.

Dr. Šabić earned his Ph.D. in Technical Sciences (Information Systems Development Methodologies) from the University of Sarajevo in 2009, building upon his master’s and bachelor’s degrees in computer sciences and electrical engineering from the same institution.

As a globally recognized digital health expert, Dr. Šabić has provided strategic guidance and technical expertise to over 30 countries across Europe, Central Asia, Latin America, the Caribbean, Middle East, Africa, and South Asia. His expertise spans the full spectrum of digital health implementation, from policy dialogue and strategic planning to system
architecture design and capacity building. He was one of the South-East Europe regional leaders in introducing the eGovernment concept for public administration reforms (co-author of SEE eAgenda and eAgenda+, regional information society strategic development protocols). He co-led the development of the World Bank’s global digital health program, authored key reports including „Digital-In-Health: Unlocking the Value for Everyone,“ and developed the World Bank Digital Health Learning Framework.

His work encompasses critical national systems such as electronic health records, health information exchanges, telemedicine platforms, and health insurance management systems. Beyond digital health, Dr. Šabić brings extensive experience in social protection systems, education technology, and digital governance, having supported the design and implementation of information systems across multiple sectors.

His academic background includes over 20 years of university teaching at the University of Sarajevo, where he served as Assistant Professor and later Associate Professor. A Fulbright Alumnus and member of ACM and HIMSS, he has authored numerous publications and continues to
contribute to global digital health initiatives through training programs, policy development, and technical assistance to governments worldwide.

Saloua El Boustani

Koordinatorin der Charta der Vielfalt Belgien

Saloua El Boustani ist Koordinatorin der Charta der Vielfalt Belgien, wo sie nationale Initiativen zur Stärkung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) am Arbeitsplatz leitet. Sie baut strategische Partnerschaften mit Arbeitgebern, öffentlichen Einrichtungen und der Zivilgesellschaft auf, um nachhaltige, evidenzbasierte DEI-Praktiken in Belgien und Europa zu fördern. Als erfahrene Beraterin und Trainerin verfügt Saloua über Fachkenntnisse in den Bereichen Inklusion, Abbau von Vorurteilen und gerechte Organisationsprozesse. Sie engagiert sich aktiv in der Zivilgesellschaft und hält regelmäßig Vorträge zu Themen wie Intersektionalität am Arbeitsplatz und Gestaltung inklusiver Politik. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, systemische Veränderungen voranzutreiben und Umgebungen zu fördern, in denen sich jeder entfalten kann und ein echtes Zugehörigkeitsgefühl empfindet.

Stavroula Demetriades

Leitender Forschungsmanager, Beschäftigungsforschungseinheit – EUROFOUND

Stavroula Demetriades ist leitende Forschungsmanagerin in der Beschäftigungseinheit bei Eurofound und verantwortlich für Forschung in den Bereichen grüne und gerechte Transformation, Sozialdialog, Managementpraktiken, Innovation und hybrides Arbeiten. Sie hat einen Doktortitel in Soziologie von der Universität Aalborg in Dänemark sowie zwei Masterabschlüsse in Wirtschaftspolitik (Trinity College Dublin) und Regionalentwicklung (Universität Athen). Vor ihrem Eintritt bei Eurofound im Jahr 1999 arbeitete sie in verschiedenen Forschungs- und Organisationspositionen im öffentlichen und privaten Sektor. Außerdem ist sie außerordentliche Professorin an der Business School des University College Dublin.

Dr. Philipp Christian Grollmann

Professor, Universität Dortmund

Studium und Promotion:

  • 2004: Promotion (Philosophie), Universität Bremen
  • 1992–1996: Erziehungswissenschaft und Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Regensburg, Abschluss als Diplom-Pädagoge (Dipl.-Päd)

 

Erziehungswissenschaften und Psychologie, Fachbereich, Universität Dortmund

  • 2008–2023: Wissenschaftlicher Leiter, Stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung 3.1 Berufliche Bildung und Training im internationalen Vergleich, Forschung und Monitoring, Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn
  • Wintersemester 2017/2018 bis Sommersemester 2018: Professor für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Stellvertretender Lehrstuhlinhaber, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Wintersemester 2011/2012: Professur für Industriepädagogik, Stellvertretender Lehrstuhlinhaber, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • 1998–2008: Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Stellvertretender und kommissarischer Abteilungsleiter (seit 2004), Forschung zur internationalen beruflichen Bildung und Ausbildung, Institut für Technologie und Bildung, Universität Bremen
  • 2000: Gastwissenschaftler, Centre for Education and Training for Employment, Ohio State University
  • 1998: Gastwissenschaftler, Ontario Institute for Studies in Education (OISE), Universität Toronto Sciences and Psychology, Department, Dortmund Un.
  • 2008-2023: Scientific Director, Deputy Head of Department 3.1 Vocational Education and Training in International Comparison, Research and Monitoring, Federal Institute for Vocational Education and Training, Bonn
  • Winter semester 2017/2018 to summer semester 2018: Professor of Vocational and Business Education, Deputy Chair, Otto von Guericke University Magdeburg
  • Winter semester 2011/2012: Professorship of Industrial Education, deputy chair, Otto von Guericke University Magdeburg

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Personal in der beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • Betriebliche Ausbildung und Personalrekrutierung
  • Internationaler Vergleich in der beruflichen Aus- und

Maddelena Honorati

Senior Economist der Weltbank

Maddalena Honorati ist Senior Economist im Bereich Sozialschutz und Arbeit der Weltbank. Ihr Interesse gilt vor allem der Konzeption und Bewertung von sozialen Sicherheitsnetzen, aktiven Arbeitsmarktprogrammen und Programmen zur Förderung des Unternehmertums in Entwicklungsländern. In jüngerer Zeit konzentrierte sich ihre Arbeit auch auf Strategien zur Abmilderung der sozialen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen der grünen Wende sowie auf die Auswirkungen der KI auf Arbeitsplätze. Sie verfasste globale, regionale und Länderberichte sowie Forschungsarbeiten zur Gestaltung von Maßnahmen zur Förderung von Qualifikationen, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Armutsbekämpfung und unterstützte die operative Umsetzung von Reformen im Bereich Sozialschutz und Arbeit in Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Ghana, Kenia, Ecuador, den Philippinen, Polen, Rumänien, Tadschikistan, der Ukraine und Usbekistan. Maddalena hat einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften der Bocconi-Universität und einen Master of Science der Pompeu-Fabra-Universität.

Sandor Karacsony

Senior-Experte für Arbeitsmarktfragen bei der Weltbank

Sandor Karacsony ist leitender Volkswirt bei der Weltbank und verfügt über umfassende Erfahrung in Forschung, Politikberatung und operativer Projektarbeit in Europa, Zentralasien, dem Nahen Osten, Südostasien und im Pazifikraum. Zuvor war er für die Open Society Foundations tätig, arbeitete als Berater im Exekutivrat der Weltbank und bekleidete verschiedene Positionen in Regierung und Privatwirtschaft in Ungarn. Seine fachlichen Schwerpunkte umfassen Beschäftigung, Arbeitsmärkte, soziale Unterstützung, Bildung und Qualifikationen sowie Monitoring und Evaluierung. Besonderes Interesse gilt seinen Arbeiten zu entwicklungspolitischen Anwendungen von Data Science und Verhaltensökonomie.

Anne Lauringson

Leitende Arbeitsökonomin bei der OECD

Anne Lauringson ist leitende Arbeitsökonomin bei der OECD und leitet die Arbeit zu den Themen ALMP (aktive Arbeitsmarktpolitik) und PES (öffentliche Arbeitsvermittlung). Sie hat OECD-übergreifende Studien zu Themen wie Reformen der öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Unterstützung benachteiligter Gruppen, institutioneller Aufbau von aktiven Arbeitsmarktpolitiken, Digitalisierung und Einführung künstlicher Intelligenz in öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Wirkungsbewertung aktiver Arbeitsmarktpolitiken und Unterstützung der öffentlichen Arbeitsverwaltungen für den ökologischen Wandel durchgeführt. Sie ist seit über 20 Jahren in diesem Bereich tätig und hat zur Arbeit internationaler Organisationen, des staatlichen Sektors und der Wissenschaft beigetragen.

Seamus McGuinness

Forschungsprofessor und Forschungskoordinator für Arbeitsmarktforschung am Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung.

Seamus McGuinness ist Forschungsprofessor und Koordinator des Forschungsbereichs Arbeitsmarktforschung am Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung. Der Großteil seiner veröffentlichten Arbeiten befasst sich mit Arbeitsmarkt- und Bildungsökonomie, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Qualifikationsdiskrepanzen. Darüber hinaus hat er zu Themen wie Arbeitsbeziehungen, Regionalökonomie, Kleinunternehmensökonomie, sozialer Benachteiligung sowie zur Ökonomie des Verfassungswandels in Irland publiziert. Er leitete Forschungsteams in einer Reihe bedeutender internationaler Projekte und war als Berater für verschiedene internationale Organisationen tätig, darunter die Europäische Kommission, die OECD, die Asiatische Entwicklungsbank und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Zudem ist er regelmäßig als Gutachter für führende internationale Fachzeitschriften aktiv, fungierte als wissenschaftlicher Berater bei internationalen Erhebungen (wie PIAAC und der Europäischen Erhebung zu Kompetenzen und Berufen) und wird häufig als Hauptredner zu internationalen Konferenzen und politischen Foren eingeladen.

Alex Nunn

Forscher im Bereich Ungleichheiten und Arbeitsmarktpolitik an der Universität Manchester, Großbritannien

Alex Nunn ist Wissenschaftler mit Schwerpunkt auf Ungleichheiten und Arbeitsmarktpolitik an der University of Manchester (Großbritannien) sowie am Centre for the Study of Race, Gender and Class der University of Johannesburg.

Seine Forschung befasst sich mit der politischen Ökonomie der Ungleichheit. Dabei untersucht er unter anderem die politischen und wirtschaftlichen Ursachen von Veränderungen sozioökonomischer Ungleichheit – etwa, wie bestehende Ungleichheiten das Verhalten von Haushalten prägen und zu mehrfacher bzw. verstärkter Ungleichheit führen. Weitere Themen seiner Forschung sind die Strategien von Institutionen und Haushalten im Umgang mit Ungleichheit sowie die Überschneidungen von Geschlecht, Identität (einschließlich „Rasse“) und sozioökonomischer Ungleichheit.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Arbeitsmarktpolitik. In diesem Bereich hat er mit internationalen Organisationen und Regierungen in Europa, Lateinamerika und der Karibik zusammengearbeitet, um inklusivere Arbeitsmarktpolitiken und -institutionen zu fördern. Kürzlich leitete er eine weltweite Befragung öffentlicher Arbeitsverwaltungen in Kooperation mit der Interamerikanischen Entwicklungsbank, der OECD und der World Association of Public Employment Services (WAPES). Aktuell führt er gemeinsam mit WAPES und Kolleg*innen der University of Derby ein Forschungsprojekt zu den zukünftigen Qualifikationsanforderungen von Fachkräften durch, die Arbeitssuchende bei der Jobsuche unterstützen.

Kenia Parsons

Senior Social Protection Specialist bei der Weltbank

Internationale Fachkraft für Entwicklungszusammenarbeit mit Spezialisierung auf soziale Sicherung und Beschäftigung, derzeit tätig in Papua-Neuguinea und den Pazifikinseln. Verantwortlich für die Umsetzung von Politik- und Programmzielen durch angewandte Forschung, Datenanalysen, Projekte und Evaluierungen. Erfahren in komplexen Analysen, Team- und Personalmanagement sowie in Projekten mit mehreren Interessengruppen.

  • Globale Erfahrung in verschiedenen Kulturen (Afrika, Lateinamerika, USA, Australien und der Pazifikregion) und Branchen (multilaterale Entwicklungsbanken, Rechenschaftsmechanismen, Integritätsbehörden, Beratung, Wissenschaft und öffentlicher Sektor).
  • Berufserfahrung in internationalen, multisektoralen Teams, einschließlich Arbeitsgruppen zur Beratung von Organisationen auf hoher Ebene bei politischen Entscheidungen oder in Krisensituationen.
  • Querdenker*in mit analytischer Denkweise, der/die sowohl das große Ganze sieht als auch die Details versteht.
  • Zertifiziert und erfahren bei der Weltbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank in den Bereichen Projektmanagement, Portfolioüberwachung und -leistung, Compliance, Qualitätssicherung, Risikoanalyse, Projektevaluierung, Logikrahmen und Schutzrichtlinien.

Dr. Zlatan Šabić

Spezialist für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors

Dr. Zlatan Šabić ist ein renommierter Spezialist für digitale Gesundheit und Digitalisierung im öffentlichen Sektor mit über 25 Jahren internationaler Erfahrung. Derzeit ist er als freiberuflicher Berater für öffentliche Informationssysteme tätig. Von 2013 bis 2025 hatte er die Position des Senior Public Information Systems Specialist bei der GHNDR-Praxis der Weltbank inne.

Dr. Šabić erwarb 2009 seinen Doktortitel in Technischen Wissenschaften (Methoden der Informationssystementwicklung) an der Universität Sarajevo, nachdem er bereits seinen Master- und Bachelor-Abschluss in Informatik und Elektrotechnik an derselben Einrichtung erworben hatte.

Als weltweit anerkannter Experte für digitale Gesundheit hat Dr. Šabić über 30 Länder in Europa, Zentralasien, Lateinamerika, der Karibik, dem Nahen Osten, Afrika und Südasien mit strategischer Beratung und technischem Fachwissen unterstützt. Seine Fachkenntnisse umfassen das gesamte Spektrum der Umsetzung digitaler Gesundheitslösungen, vom politischen Dialog und der strategischen Planung bis hin zum Entwurf von Systemarchitekturen und dem Aufbau von Kapazitäten. Er war einer der regionalen Vorreiter in Südosteuropa bei der Einführung des E-Government-Konzepts für Reformen der öffentlichen Verwaltung (Mitautor von SEE eAgenda und eAgenda+, regionale Protokolle zur strategischen Entwicklung der Informationsgesellschaft). Er war Mitverantwortlicher für die Entwicklung des globalen Programms für digitale Gesundheit der Weltbank, verfasste wichtige Berichte, darunter „Digital-In-Health: Unlocking the Value for Everyone” (Digitale Gesundheit: Den Wert für alle erschließen), und entwickelte das Lernkonzept für digitale Gesundheit der Weltbank.

Seine Arbeit umfasst wichtige nationale Systeme wie elektronische Gesundheitsakten, den Austausch von Gesundheitsinformationen, Telemedizinplattformen und Krankenversicherungsmanagementsysteme. Über die digitale Gesundheit hinaus verfügt Dr. Šabić über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Sozialschutzsysteme, Bildungstechnologie und digitale Governance, da er die Konzeption und Implementierung von Informationssystemen in verschiedenen Sektoren unterstützt hat.

Sein akademischer Hintergrund umfasst mehr als 20 Jahre Lehrtätigkeit an der Universität Sarajevo, wo er als Assistenzprofessor und später als außerordentlicher Professor tätig war. Als Fulbright-Alumnus und Mitglied von ACM und HIMSS hat er zahlreiche Publikationen verfasst und leistet weiterhin einen Beitrag zu globalen Initiativen im Bereich der digitalen Gesundheit durch Schulungsprogramme, Politikentwicklung und technische Unterstützung für Regierungen weltweit.